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IPPNW-Pressemitteilung vom 23.1.2015

Weltuntergangsuhr: Nur noch drei Minuten vor Zwölf

IPPNW: Wissenschaftler mahnen zu Recht

Weltuntergangsuhr: Nur noch drei Minuten vor Zwölf, Foto: Bulletin of Atomic Scientists23.01.2015 

Der Vorstand der weltrenommierten Zeitschrift „Bulletin of Atomic Scientists“ (BAS) hat die sogenannte Weltuntergangsuhr (Doomsday Clock) neu gestellt: Es ist jetzt drei Minuten vor Zwölf. Das letzte Mal, dass die Gefahr eines Weltuntergangs so hoch eingeschätzt wurde, war 1984 – als die Beziehung zwischen den beiden Supermächten USA und Sowjetunion einen Tiefpunkt erreicht hatte. Die Begründung der Uhrumstellung: Der Klimawandel und das neue atomare Wettrüsten bedrohen das Leben auf der Erde in einem neuen Ausmaß. Die deutsche Sektion der IPPNW begrüßt die Mahnung der Wissenschaftler und appelliert an die Bundesregierung, entschieden gegen die genannten Gefahren vorzugehen. Dazu gehöre die geplante Stationierung von modernisierten B61-Bomben in Deutschland abzulehnen.

lesen ...[Video der Ankündigung der Uhrumstellung]  [Pressemitteilung des Bulletin of Atomic Scientists]  [IPPNW-Studie „Nukleare Hungersnot"]

[16.01.2015]  Führt die Ukrainekrise zur atomaren Aufrüstung?

IPPNW-Pressemitteilung vom 22.1.2015

Israelische Ärzte werfen Israel Verstöße gegen Völkerrecht vor

Gazakrieg: Unabhängiger Untersuchungsbericht der "Ärzte für Menschenrechte"

Aus: PHR-Bericht "Gaza2014", Foto: Activestilles/Anne Paq22.01.2015 

Die israelische Organisation "Ärzte für Menschenrechte" wirft der israelischen Regierung in einem gestern veröffentlichten Bericht zahlreiche Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht vor. Diese hätten zu hohen Opferzahlen unter der palästinensischen Zivilbevölkerung während des Gaza-Krieges im Sommer 2014 geführt. Anlässlich dieser Vorwürfe und des fortgesetzten israelischen Siedlungsbaus im Westjordanland fordert die IPPNW erneut den Stopp deutscher Waffenlieferungen nach Israel.

lesen ...[PHR-Bericht "No Safe Place" ]  [Petition "Keine Waffen nach Nahost!" ]

IPPNW-Pressemitteilung vom 19.1.2015

Ohne Entsorgungsnachweis ist der AKW-Betrieb zu verbieten

IPPNW-ÄrztInnen zum Brunsbüttel-Urteil

AKW Brunsbüttel ohne Genehmigung des Zwischenlagers.19.01.2015 

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht die Genehmigung des Zwischenlagers in Brunsbüttel endgültig aufgehoben hat, fordert die Ärzteorganisation IPPNW die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie die zuständigen Länderminister auf, den Atomkraftwerken unverzüglich die Betriebsgenehmigungen zu entziehen. Da die Zwischenlager alle baugleich sind, ist ihr Betrieb ebenso illegal wie der Betrieb des Zwischenlagers Brunsbüttel. Ohne sicheren Entsorgungsnachweis ist die fortdauernde Produktion von weiterem Atommüll nicht zulässig. Die Landesbehörden für die Atomaufsicht stehen in der Pflicht, die neun verbliebenen Atomkraftwerke sofort stillzulegen.

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Gastbeitrag Huffingtonpost, 16.1.2015

Führt die Ukrainekrise zur atomaren Aufrüstung?

Rückkehr des Kalten Krieges

Xanthe Hall ist IPPNW-Abrüstungsexpertin.16.01.2015 

Die Zeichen für eine Neuauflage des Kalten Krieges nehmen bedrohlich zu. Die USA bauen die NATO-Präsenz in Mittel- und Osteuropa aus. Russland kündigt an, ihre Streitkräfte auf der Krim und in Kaliningrad zu verstärken. NATO-Kommandeur General Breedlove überlegt, mehr Militärübungen in der Ostseeregion als Reaktion auf russische Übungen im letzten Jahr anzusetzen. Zudem steht der Vertrag zur Beseitigung von nuklearen Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) aktuell auf der Kippe.

[Gastbeitrag von Xanthe Hall auf Huffingtonpost.de]

Pressemitteilung vom 13.1.2015

„Urananreicherung beenden statt verkaufen“

Atomkraftgegner und Verbände schreiben NRW-Landesregierung

Anti-Atom-Initiativen fordern sofortigen Stilllegung der UAA Gronau.13.01.2015 

Angesichts der brisanten Lage rund um die Urananreicherungsanlage (UAA) Gronanau gehen Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland, die Umweltverbände BUND und BBU sowie die Ärztevereinigung IPPNW mit der NRW-Landesregierung hart ins Gericht: „Für Landes-Wirtschaftsminister Duin sind die rot-grünen Koalitionsvereinbarungen ganz offenbar nur Belletristik und kein konkreter Handlungsauftrag; bedauerlicherweise scheint aber auch der grüne Regierungspartner den Ernst der Lage noch immer nicht begriffen zu haben," warnte Dr. Michael Harengerd vom BUND NRW.

lesen ...[Schreiben an NRW-Landesregierung]

IPPNW-Pressemitteilung vom 06.01.2015

Zahl der Schilddrüsenkrebsfälle steigt weiter an

Gesundheitliche Folgen der atomaren Katastrophe von Fukushima

Schilddrüsenuntersuchung in einer privaten Klinik in der Präfektur Fukushima, Foto: Ian Thomas Ash06.01.2015 

In Fukushima wurden die neuesten Daten der Schilddrüsen-Reihenuntersuchungen veröffentlicht. Sie deuten erstmals auf einen Anstieg der Neuerkrankungen von Schilddrüsenkrebs bei japanischen Kindern hin. Im Rahmen des ersten "Screenings" wurde bereits bei 84 Kindern Schilddrüsenkrebs festgestellt, der zum Teil bereits Metastasen gebildet hatte. Bei ihnen mussten daraufhin Teile der Schilddrüsen operativ entfernt werden. Bei 24 weiteren Kindern liegen ebenfalls krebsverdächtige Biopsie-Befunde vor. All diese Fälle wurden von den Behörden in Japan bislang auf den sogenannten "Screeningeffekt"geschoben. Damit bezeichnet man die Beobachtung, dass bei Reihenuntersuchungen Krankheitsfälle gefunden werden, die klinisch noch keine Symptome gezeigt haben und erst zu einem späteren Zeitpunkt aufgefallen wären.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16.12.2014

Humanitäre Hilfe statt Soldaten und Waffen

Bundeswehreinsatz im Irak

Ein Kind im nicht offiziellen Flüchtlingscamp Xanki. Foto: Sakine Kizilhan16.12.2014 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert an die Bundesregierung, den Bundeswehreinsatz im Irak nicht auszudehnen. Stattdessen solle die humanitäre Hilfe noch weiter aufgestockt werden. Von dem ermittelten Bedarf an humanitärer Hilfe für den Irak in Höhe von 23 Milliarden US-Dollar sind laut UN bisher erst 31 % gedeckt. "Der Bundesregierung fehlt nach wie vor die Perspektive für eine politische Lösung in der Region. Statt im Irak aufzurüsten und Deutschland in einen langen Krieg in der Region zu involvieren, sollte sich die Bundesregierung mit Überzeugung für die Suche nach Friedenslösungen im Irak- und Syrienkrieg einsetzen, bzw. vorhandene Vorschläge aufgreifen. Der Kriegslogik muss endlich eine Friedenslogik entgegen gestellt werden", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

lesen ...[IPPNW-Bodycount-Report]  [Irak-Reisebericht von Dr. Angelika Claußen]

IPPNW-Benefizkonzert für Flüchtlinge

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